|
|
ProphylaxeDer prophylaktische Verband soll die Verletzungsgefahr reduzieren
und insbesondere die Retraumatisierung verhindern.
| |
- Bei allen Sportarten mit zu erwartender Extrembelastung.
- Bei anderer vorhersehbarer extremer Belastung, z.B. im Beruf
und Freizeit, für Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln.
- Bei latenten Beschwerden durch Be- und Überlastung.
- Als Schutzverband, z.B. gegen mechanische Belastungen der
Haut
an der Hand.
- Am Fuß zur Korrektur bzw. Vermeidung statischer Fußprobleme.
- Liegezeit: Nur für die Dauer der Belastung anlegen.
|
|
ErstversorgungDie Erstversorgung mit einem Funktionellen Verband hat die Aufgabe,
einen bereits entstandenden Schaden zu begrenzen und die Therapie
vorzubereiten.
| |
- Funktionelle Verbände im klassischen Sinne können
für die Erstversorgung nur selten angelegt werden. Die wichtigste
Erstversorgungsmaßnahme bei stumpfen Traumen beinhaltet
neben der ggf. erforderlichen Ruhigstellung Kompression und Kühlung.
- Bei Bagatelltraumen, um eine weitere Belastung, z.B. Fortsetzung
des Wettkampfes, zu ermöglichen. Dabei muss aber unbedingt
die definitive Versorgung gewährleistet sein.
- Liegezeit: Zeitlich begrenzt - je nach Situation und
Ausmaß der Verletzung - maximal 1 Stunde.
|
|
TherapieMit dem Funktionellen Verband soll die Heilung beschleunigt werden,
um möglichst schnell die Funktion wieder herzustellen.
| |
- Zur alleinigen Therapie bzw. zur Unterstützung der Therapie
von Verletzungen und Erkrankungen, die bei den Indikationen sowie
im Verbandteil bei den einzelnen Verbänden beschrieben sind,
ggf. unterstützt durch medikamentöse und physikalische
Therapie.
- Liegezeit: Je nach Indikation, Heilungsfortschritt,
zusätzlich angewandten Verbandarten bis zu 8 Tagen.
|
|
RehabilitationDer Funktionelle Verband unterstützt die Wiederherstellung
und vermeidet die Retraumatisierung.
| |
- Unterstützung rehabilitativer Maßnahmen, z.B.
zeitlich begrenzte Übungs- und Trainingsbelastung.
- Nach posttraumatisch oder postoperativ angezeigter totaler
Immobilisation zur Entlastung und Stützung insuffizient
gewordener Strukturen, z.B. atrophierten Muskeln.
- Nach reponierten Subluxationen und bestimmten Luxationen.
- Zur Rehabilitation im Bewegungsbad.
- Liegezeit: Abhängig von der Indikation und den
zusätzlichen Maßnahmen.
|
|
|
|